16 b.C (before Cannibals) Die Steinzeit
Die Halle bebt, trotzdem herrscht eine mystische Anspannung in der Eishalle - und dann endlich sie kommen - Die Cannibals - Sie kommen aufs Eis, nichts, absolut nichts kann die Fans jetzt noch halten (alle la....). Aber wie kam es überhaupt so weit, wie konnte sich eine Mannschaft wie die Cannibals praktisch aus dem nichts erheben ? Hierfür bedarf es wohl einen Blick zurück in eine Zeit, als es noch keine Eishallen und Fixzeiten gab, eine Zeit in der der Schwächere weichen musste und nur der, der früh Aufstand auch wirklich spielen konnte.
Zurück in dieser Zeit blicken wir in ein schmales Tal umgeben von hohen undurchdringbaren Gebirgszügen. Und in diesem Tal gab es einst zwei Dörfer die sich im Winter in jeder freien Minute trafen um am Eis zu klären welches Dorf die bessere Mannschaft hatte. Doch mit der Zeit verschwanden die einzelnen Spieler in die angrenzenden Ländereien und viele Winter kamen und gingen bis sich zwei der einstigen Helden in einem neben einem kleinen Bach gelegenen Dorf namens Wien wieder sahen. Gemeinsam erkannten sie dort, dass sie trotz ihrem langen Weg nicht wirklich glücklich waren, denn Ihnen fehlte das knirschen der Kuven, der Geruch von Schweiß und das Glücksgefühl sich nach einem anstrengendem Spiel endlich aufwärmen zu können – es war klar ihnen fehlte Eishockey.
Ein Spiel, eine Philosophie, eine Lebenseinstellung, ja das war es was Ihnen fehlte und so beschlossen Sie sich in Wien einen Verein zu suchen und mit zu trainieren (es handelte sich hierbei um die Vienna Vipers, Heumarktliga). Doch bereits nach dem ersten Trainingsjahr und einem aufregendem Turnier in Znaim verschlug es einen der beiden wieder zurück in die geliebte Steiermark. Dort legte er einmal ein Jahr eine künstlerische Pause ein fing aber auch gleichzeitig an zusammen mit seinen Freunden, wieder regelmäßig Eishockeymatches zu besuchen, so wie damals zur großen Zeit der Elefants, als er regelmäßig den Punker in Liebenau besuchte. Doch wieder die gleiche Erkenntnis, wenn man nicht selbst am Eis steht, fehlt etwas, dass für außenstehende schwer zu erklären, für alle die diesen Sport betreiben jedoch selbstverständlich, ist. Aus diesem Grund suchte er wieder einen Club um seine Lieblingssportart zu betreiben und stieß hierbei auf Rattle Snake, wo er eine ganze Saison mittrainierte.
2002 Zusammenschluss zu eine Trainingsgemeinschaft
Nach dieser Saison kam dann die Erkenntnis, dass es in Graz für Eishockeyanfänger in einem gewissen Alter, keine Möglichkeit gibt, zu trainieren bzw. Eishockey zu spielen – und so wurde die Idee gemeinsam mit seinem Freund und Arbeitskollegen geboren, eine Eishockeytrainingsgemeinschaft für Eishockeyanfänger bzw. leicht Fortgeschrittene gehört organisiert. Die Idee ist gut, doch das umsetzen einer Idee oft sehr schwierig und so war es auch mit dieser Idee, bald fand sich ein harter Kern von Freunden, Bekannten und Max (den wir mittlerweile zu unseren besten Freunden zählen dürfen und der uns damals mit seinen Kontakten sehr weiterhalf – nicht zuletzt durch diese Freundschaft entstand auch zwischen den Grazer Elefants und den Cannibals ein dickes Band geflochten auf der gemeinsamen Leidenschaft -> Eishockey), doch für die Finanzierung einer Saison, waren es zu wenige.
Und so wurde die große Suche gestartet : Informationsblätter aufgehängt, E-Mails verschickt, Flyers verteilt und Freunde angefleht mit zu machen. Leute zu finden die Interesse hatten öfters zu kommen, dass war kein Problem aber Leute zu finden die eine ganze Saison einmal pro Woche dabei sind, dass war nicht einfach. Doch dann war es geschafft -> 25 Leute hatten wir gefunden, die bereit waren mit uns aufs Eis zu gehen, nur wenige hatten bereits irgendwo mit Ausrüstung Eishockey gespielt, die meisten nur in der Jugend etwas am See. Hinzukam, dass die meisten dieser Leute, keine Schuhe, keinen Schläger und keine Ausrüstung besaßen und so musste vor der Eiszeit erst einmal richtig eingekauft werden. Doch noch etwas war schon lange vor der ersten Eiszeit klar, diese Leute sind einfach spitze und so wird es sicher sehr leicht sein das eigentliche Motto der Cannibals immer umzusetzen, nämlich „Es geht um nichts, wichtig ist nur Spaß zu haben!“. So entstand in der Saison 2002 / 2003 die Eishockeytrainingsgemeinschaft der Cannibals.
Doch bei den 25 Leuten blieb es nicht – immer mehr Eishockeybegeisterte gutaussehende junge Männer, aber auch einige attraktive Frauen stießen zu unserer Gemeinschaft. Hierbei kann muss man wohl zwei besonders erwähnen, da sie wirklich optimal zu den Cannibals passen und da einer von Ihnen den Kampfschrei der Cannibals unfreiwillig mitprägte. Also nach dem Kampfschrei folgend „An die Latte Cannibals !!!!“ es nach dieser ersten Saison als Trainingsgemeinschaft so richtig los.
2002/03 Freundschaftsspiele
Zu beginn des Jahres 2003 wurden erste Freundschaftsspiele gegen andere Mannschaften ausgetragen und man glaube es kaum, nach unzähligen Niederlagen, gab es im letzten Spiel der Saison 2002 / 2003 wirklich den ersten Sieg für die Cannibals.
2003 Inline Trainingsgemeinschaft mit den Black Caps
Dadurch motiviert wurde im Frühjahr 2003, dann eine Trainingsgemeinschaft mit den Black Caps für die Inlinehockeysaison 2003 gegründet.
13.06.2003 Beschluss an der NHL teil zu nehmen
Am 13.06.2003 kam dann der große Entschluss gemeinsam mit einigen neuen Spielern und einem Trainer in die NHL einzusteigen.
23.07.2003 Gründung des EC Cannibals
Und so wurde am 23.07.2003 die EC Cannibals Graz gegründet. Und obwohl keiner weiß was einmal aus den Cannibals werden wird - so spielt das auch keine Rolle den der Name Cannibals steht nur für eine Gemeinschaft aus Eishockeyverrückten die sich gefunden haben und nun als Freunde gemeinsam unter den Namen Cannibals Ihr Motto vertreten und Ihren Kampfschrei erklingen lassen.
In diesem Sinne : „Es geht um nichts, wichtig ist nur Spaß zu haben!“.
AN DIE LATTE - CANNIBALS!!!!!
| Erster Sieg |
|
EC Hautzendorf |
15.12.2003 |
4 - 2 |
| Höchster Sieg |
|
EC Harter Stingrays |
09.04.2008 |
8 - 0 |
| Erstes Unentschieden |
|
EC Ruffnecks |
28.12.2003 |
4 - 4 |
| Höchste Niederlage |
|
EC Ilzer Broncos |
09.12.2003 |
1 - 13 |
| Am meisten erzielte Tore |
8 |
EC Durschti Ducks |
19.01.2005 |
|
| Am meisten erhaltene Tore |
13 |
EC Ilzer Broncos |
2003 / 2004 |
|
| Längste Siegesserie |
5 |
Torverhältnis 29 : 11 |
2004 / 2005 |
|
| Längste Niederlagenserie |
5 |
|
2003 / 2004 |
|
| Erstes Tor |
Andrè KRAMBERGER |
EC
Grazer Eisbären |
17.11.2003 |
Tor zum 1 - 6 |
| 50. Tor |
Markus POSTORFER |
EC Grazer Flyers |
12.12.2004 |
Tor zum 3 - 2 |
| 100. Tor |
Thorsten HÖFER |
EC Hautzendorf |
15.11.2005 |
Tor zum 4 - 0 |
| 150. Tor |
Toni PACHINGER |
EC Hautzendorf |
11.01.2007 |
Tor zum 3 - 0 |
| Erstes Assist |
Andreas OGRIS |
EC AUVA Red
Eagles |
01.12.2003 |
Assist zum 1 - 0 |
| Erstes Führungstor |
Thorsten HÖFER |
EC AUVA Red
Eagles |
01.12.2003 |
Tor zum 1 - 0 |
| Erstes Powerplaytor |
Felix GERLITZ |
EC Durschti Ducks |
05.12.2003 |
Tor zum 2 - 1 |
| Erstes Shorthandedtor |
Peter MALLI |
EC Hautzendorf |
15.12.2003 |
Tor zum 4 - 1 |
| Erster Hattrick |
Markus POSTORFER |
EC Rattle-Snake |
12.01.2004 |
|
| Erster "echter" Hattrick |
Martin WIMBERGER |
EC Durschti Ducks |
19.01.2004 |
|
| Erstes Shutout |
Christian EBNER (7) |
EC Hautzendorf |
02.02.2004 |
2 - 0 |
| Erste 3 min. Strafe |
Alfons JANTSCH |
EC Black Caps |
11.11.2003 |
Bandencheck |
| Erste Spieldauerstrafe |
Andrè KRAMBERGER |
EC Hautzendorf |
15.12.2003 |
|
| Größter Erfolg |
2. Platz |
Gruppe D |
2008 / 2009 |
|
| Meisten Tore in einem Spiel |
Peter AMBROZY |
Red Bulls St. Josef |
26.11.2009 |
4 Tore |